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Vorerst möchte ich es nicht unterlassen, allen Leserinnen und Lesern des Polittalk ein glückliches, gesundes neues Jahr zu wünschen. Voller neuer Energie und Motivation möchten wir ins neue Jahr starten. Das etwas turbulente Ende an der Budgetdebatte im Stadtparlament hat sich mittlerweile auch in den Medien wieder gelegt, und so freuen wir uns auf die Abstimmung zur Steuerfusssenkung. Da bin ich überzeugt, der Bürger wird grossmehrheitlich einer Steuersenkung zustimmen.

Was mir jedoch Sorgen macht: was ist mit unserem bürgerlich dominierten Parlament los? Bürgerliche Mehrheiten wären oft möglich im Stadtparlament, wären die Parlamentarier sich der Verpflichtung bewusst, wer sie ins Stadtparlament gewählt hat. Es wird höchste Zeit, dass wir in der Stadt Wil weiterkommen, die Stadt voranbringen, und da sind wir auf bürgerliche Allianzen angewiesen. Wir müssen die Verantwortung mittragen, und es muss wieder bewusst werden, dass wir als Parlament und nicht der Stadtrat das sagen haben in der Stadt.

Das unser jetziger Gesamt Stadtrat keine Glanzleistung in der Amtsführung vollbringt ist nichts Neues, und darf hier auch erwähnt werden. So befremdet mich von einer Kollegialbehörde ein Abstimmungsverhältnis zu hören, oder wenn in der Öffentlichkeit Schulzuweisungen gemacht werden. In der Schaffung neuer Stellen für die Verwaltung ist der Stadtrat sehr kreativ, jedoch die Stadt in den diversen Anliegen und Aufgaben weiter zu bringen, dafür ist die Kreativität und der Arbeitseifer dann jeweils schnell aufgebraucht. Da frage ich mich schon, besteht unsere Stadt aus zu vielen Häuptlingen und die Indianer werden unterdrückt, oder die Verantwortung wird nicht übertragen?

Ursula Egli, SVP Wil
20. Januar 2019